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Was bedeutet dies konkret? Die Lebenskraft an sich ist ja nicht sichtbar oder messbar. Nur bei einer Erkrankung meldet sich die Lebenskraft in Form von Beschwerden und Symptomen.
Symptome in Form von Diagnosen werden auch in der Schulmedizin behandelt. Der Arzt stellt eine Diagnose und verordnet daraufhin ein Medikament. Zum Beispiel bei Fieber erhält jeder Patient ein fiebersenkendes Arzneimittel. Genau hier an diesem Punkt unterscheidet sich die symptomatische Behandlung von der ganzheitlichen Behandlung. Fieber ist nicht gleich Fieber und kann ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen. Nur ein paar Beispiele für Symptome bei Fieber sind: durstig - durstlos, unruhig - schläfrig, gereizt - apathisch, Blässe oder Röte des Gesichts, mit Schweiß - ohne Schweiß, kalte Hände, kalte Füße - warme Hände, warme Füße etc.
All diese Symptome gilt es bei der homöopathischen Arzneimittelwahl zu berücksichtigen. Die unterschiedlichen Symptome liefern den Schlüssel zur Arzneimittelwahl nicht die Diagnose. So ist es nicht verwunderlich, dass bei der Diagnose Fieber unterschiedliche homöopathische Arzneimittel verordnet werden, da die Symptome sehr verschieden sein können.
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